Dienstag, 27. März 2012

Mal wieder ein Eintrag

Nach etwas längerer Pause konnte ich mich wieder dazu aufraffen etwas zu schreiben. Da ich allerdings nicht mehr genau weiß, was ich an welchem Tag gemacht habe, schreibe ich einfach so drauf los.

Inzwischen ist hier etwas Alltag eingekehrt. Alle meine Kurse sind nun gestartet. Aber das heißt natürlich nicht, dass ich nichts mehr unternehme. Vor ein paar Tagen war ich im Collegium Maius, dem ältesten Gebäude der Jagiellonen-Universität, welche wiederum die älteste Uni Polens ist. Dazu ein paar Bilder:



eine Art Aula


in der unteren Reihe sieht man die bisherigen Direktoren der Jagiellonen-Uni

Ein Globus von Kopernikus - in der Mitte sieht man eine Insel mit den Namen "Zipangri", Japanologen dürften das als Japan identifizieren

Schatzkammer

Schatzkammer

Schatzkammer




Astronomische Apparaturen

Bücherrad zum gleichzeitigen Lesen mehrerer Bücher

Innenhof

Innenhof

Weiterhin gab es bereits mehrmals BBQ. Das scheint hier Standard für wärmere Tage zu sein. Am liebsten schließe ich mich den Türken an, da ihre gegrillten Hähnchen am besten schmecken. *yamyamyam*
Vorgestern war ich von einem Kurs aus in der Galerie auf dem Marktplatz, welche Teil des Nationalmuseums ist und auf dem Kocziusko-Hügel von dem man die ganz Krakau überblicken kann. Noch mehr Kultur gabs dann am Abend bei einem klassischen Konzert der Musikakademie Krakaus, welches für Studenten kostenlos war.
Heute habe ich noch beim Basteln von Osterdeko in einem Kindergarten geholfen.

Hier mal noch ein paar Bilder:
Das Hauptgebäude der AGH

vor dem klassischen Konzert

Saal für das klassische Konzert

eine Kirche an der Weichsel

Freitag, 16. März 2012

Die vergangene Woche

11.03.
Ich hatte mir gedacht, der beste Ort, um die Ereignisse des vergangenen Jahres zu rekapitulieren wäre das Manggha-Museum. Also bin ich nochmal dort hin. Ich hatte auch gehofft, dass es vielleicht noch ne spezielle Veranstaltung geben würde, aber das war nicht der Fall. Ich habe mich also ins Cafe gesetzt und mir Hähnchen Teriyaki und einen Sencha bestellt.
Zu meiner Freude habe ich jedoch einen Japaner entdeckt und mich etwas mit ihm unterhalten (natürlich auf Japanisch). Er kam aus Osaka und reist für 3 Wochen quer durch Europa. Leider bekam ich gerade mein Essen und er musste auch schon weiter. Typisch Japanisch halt.
Am Abend habe ich dann mal versucht, den Weg, den wir vor einem Jahr von Nakano bis Shimokitazawa gegangen sind, mit Google Street View nachzuvollziehen. Weit bin ich allerdings nicht gekommen. Wir sind glaub ich ziemlich chaotisch gelaufen.

12.03.
Heute habe ich zwei Professoren getroffen. Einmal war ich mit Tamara und Marie bei Prof. Ulinski zu "Cracow as a Center of European Culture". Prof. Ulinski hat wenig zum organisatorischen geklärt, sondern uns erstmal ausgefragt, was wir denn schon alles besichtigt haben und was wir über einzelne Sehenswürdigkeiten wüssten. Und auch unser Wissen über klassische Musik des 20. Jh...joa, wir sind ja zum lernen da nicht?! Auf jeden Fall wird das glaub ich ein ganz lustiger Kurs werden.
Später war ich dann mit Tamara noch bei Prof. Mucha für "Modern Sociological Theories". Er hat uns erstmal ein Syllabus in die Hand gedrückt und gefragt, welche Soziologen wir denn schon kennen. Mit der Hälfte konnte ich immerhin was anfangen. Dann hat er uns noch zwei Bücher gegeben wovon wir etwa die Hälfte lesen dürfen. Da er wohl auch in Warschau lehrt, hat er uns vorgeschlagen, uns ab und an am Bahnhof in einem Cafe zu treffen, um unsere Sitzung zu halten...das wird glaub ich ganz interessant.
Abends gings dann noch in ne Jazz Bar. War recht gemütlich^^ Ich hab auch gehört dass die Jazz-Szene hier recht verbreitet sein soll, aber das kann ich schlecht beurteilen.


13.03.
Am Morgen bin ich mit Joao zusammen zum Chef der Wohnheime gegangen, um unsere IDs zu bekommen, die wir brauchen um uns für z.B. Wäsche waschen anmelden zu können. Weiterhin habe ich mich darum gekümmert mein Bankkonto zu aktivieren und Geld einzuzahlen, damit ich das Geld für die Miete und für meine Student ID Card überweisen kann. Ganz allein. Hat auch alles ganz gut geklappt.
Abends konnte ich dann auch reservieren und habe dann auch gleich gewaschen. Nun weiß ich nicht ob die Waschmaschinen einfach nur alt sind und nicht mehr so schnell sind wie sie sollen oder ob ich nicht richtig gestartet habe, jedenfalls war die Waschmaschine nach 150 min immernoch an, obwohl sie schon nach 105 min hätte fertig sein sollen. Der nächste hatte schon gewartet. -______- *peinlich* Jedenfalls war die Wäsche sauber.

14.03.
Für den heutigen Abend stand das Welcome Dinner an, zu dem alle Erasmus-Studenten, deren Mentoren und die Koordinatoren eingeladen waren. Wir waren damit ne ziemlich große Runde. Was mich allerdings gleich zu Anfang etwas verwundert hat, dass es für den Empfang nur Bier gab. Auch auf Nachfrage konnte man kein anderes Getränk bekommen...na super. -.- Immerhin war das Essen gut. Es gab Hähnchen, gebackene Kartoffeln, Salzkartoffeln, Spinat und etwas Salatbeilage. Als zweiten Gang gabs dann auch noch Pierogi. Irgendwie konnte man später dann auch doch noch Wasser bestellen und ich war zufrieden. Ansonsten habe ich mich halt etwas mit den anderen unterhalten. Nebenbei gabs auch noch eine kleine Theatereinlage einer Sprachschule?! Naja, es war ganz lustig.

15.03.
Heute bin ich mal ziellos durch die Stadt gelaufen, habe mich im Park auf eine Bank gesetzt und Leute beobachtet. Ich muss sagen, dass mir der Modestil der Krakauer ganz gut gefällt. Die meisten jungen Leute, die an mir vorbei gelaufen sind, würde man in Deutschland wohl als Studenten identifizieren. Mag aber auch daran gelegen haben, dass die Uni in der Nähe war. Nicht sehr soziologisch...
Später hatte ich dann wieder Seminar und abends auch meinen Polnischkurs. Allerdings haben wir erstmal nur organisatorische Sachen besprochen, wobei es mehr chaotisch als organisiert verlief. Letztlich hat aber doch noch alles irgendwie geklappt.

Sonntag, 11. März 2012

Sondereintrag zum Erdbeben 11.03.2011

Die Ereignisse der letzten Tage sind nich wirklich erwähnenswert. Daher bevorzuge ich es, aus Anlass des Tohoku-Erdbebens vor einem Jahr, darüber zu berichten.
Niedergeschrieben habe ich diesen Text bereits am 1. Mai 2011.

Unser letzter Ausflug stellte eine Shoppingtour in einem Einkaufszentrum in Nakano am 11. März dar. Jeder für sich durchstreiften wir die Geschäfte als gegen 14:45 das eintrat, was uns diesen Aufenthalt wohl nie mehr vergessen lässt. Die Erde fing an zu beben. Da ich in relativer Nähe zur Treppe war, folgte ich den hinunterlaufenden Japanern. Unten angekommen war es aber auch schon wieder vorbei. Wenngleich viele Japaner den Weg ins Freie suchten, blieben ebenso viele im Einkaufszentrum und kauften unbeirrt weiter. Da wir uns erst 16:30 wieder treffen wollten und noch keiner der anderen am vereinbarten Treffpunkt war, setzte auch ich meinen Einkauf fort. Während ich irgendwann auf Benjamin traf, setzte ein Nachbeben ein. Frei bewegliche Gegenstände schaukelten hin und her. Heruntergefallen ist jedoch zum Glück nichts. Nun schlossen allerdings immer mehr Geschäfte, sodass wir uns zum Treffpunkt begaben. 16:30 kamen dort schließlich auch die anderen beiden an und wir versicherten uns unseres gegenseitigen Wohlaufseins. An der Bahnstation trafen wir auf eine große Menschentraube. Die Bahnlinie fuhr nicht mehr. Wir gingen daher entlang der Bahnschienen nach Shinjuku, um dort festzustellen, dass ebenso die Odakyū-Linie nicht mehr fuhr. Wir warteten dort erstmal eine Weile und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nichts besseres zu tun hatte, als die wartenden Japaner mit meinem Fragebogen zu behelligen. Das verdeutlich vielleicht, wie wenig wir uns zu diesem Zeitpunkt vom Ausmaß des Erdbebens wussten. In dem Glauben, dass es noch dauern dürfte bis sich die Bahnen wieder bewegen, gingen wir wieder los. Nach einigen hundert Metern erfuhren wir dann auf einem Großleinwandfernseher vom Tsunami und verstanden zumindest, dass es irgendwo weiter im Norden sein müsste. Doch wir mussten weiter und gingen wieder entlang der Bahnstrecke in Richtung Sagami Ōno, um von irgendeinem größeren Bahnhof mit dem Bus oder Taxi weiterzufahren. Von Shinjuku aus war dies jedenfalls nicht möglich. Ca. 20:00 kamen wir in Yoyogiuehara an, doch fuhr von dort weder ein Bus, noch warteten irgendwo Taxen. Wir riefen also beim Wohnheim an, um zu versichern, dass es uns gut geht und nach Rat zu fragen. Uns wurde empfohlen, nicht mehr allein durch die Gegend zu gehen, sondern beispielsweise eine Karaoke-Bar aufzusuchen, um dort die Nacht zu verbringen. Wir stellten uns also darauf ein, die Nacht in einer Karaoke-Bar zu verbringen. Da die Karaoke-Bars aber erst 23:00 billiger werden, gingen wir noch einige Stationen weiter. 21:00 kamen wir schließlich in Shimokitazawa an. Inzwischen waren wir wohl knapp 15 km seit Nakano gegangen und die meisten von uns wollten nicht mehr weiter. Wir gingen also für zwei Stunden in eine Karaoke-Bar, um danach in eine andere zu wechseln. Als wir jedoch aus dieser wieder herauskamen, sahen wir wieder Züge fahren und eilten zum Bahnhof. Allerdings fuhr nur eine andere Linie und wir warteten noch eine Stunde bis auch schließlich die Odakyū-Linie wieder fuhr. Kurz nach 2:00 kamen wir endlich im Wohnheim an, teilten der Internetwelt mit, dass es uns gut geht und fielen erschöpft ins Bett. Erst am Morgen realisierten wir das wirkliche Ausmaß des vorangegangenen Tages. Die anschließenden Tage verbrachten wir überwiegend im Wohnheim, verfolgten die Nachrichten und beruhigten Familie und Freunde in Deutschland. Nach Empfehlung  unserer Uni und der deutschen Botschaft, Japan zu verlassen, buchten wir schließlich unsere Rückflüge für den 14./15. März. Die letzten Tage gestalteten sich gemischt. Während die deutschen Medien den Eindruck erweckten, Tōkyō würde bald untergehen, schien das Leben auf den Straßen seinen gewohnten Gang zu gehen. Lediglich die stehenden Rolltreppen und Züge sowie die leeren Reihen in den Supermärkten und Conbini wollten nicht so recht in das gewohnte Idyll hineinpassen. Wenn auch besorgt um das Land und unsere neugewonnenen Freunde, waren wir schließlich froh, das Land zu verlassen und wieder in die Heimat zurückzukehren.

Mittwoch, 7. März 2012

Auschwitz und Manggha


05.03.
Der Tag war nicht wirklich spannend zum berichten. Ich hab ein paar Sachen für die Uni erledigt.

06.03.
Wege zum Sterben
Diese Wörter sind mir in den Sinn gekommen, als wir heute im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau waren und über die unzähligen Möglichkeiten, wie man als Insasse ums Leben kommen konnte, aufgeklärt wurden. Natürlich hatte man das schon alles irgendwann mal zur Schulzeit, aber wenn man in einer Gaskammer drin ist, vor den Galgen steht oder sich die engen Schlafplätze ansieht, hinterlässt das doch einen ganz anderen Eindruck. Allerdings war es irgendwie nicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Rationalisierung, die hinter den Konzentrationslagern steckte, hat die Einzelschicksale soweit in den Hintergrund gerückt, dass ich mich emotional irgendwie nicht so sehr betroffen gefühlt habe. Aber vielleicht war das auch besser so. Es wäre auch nur schwer vorstellbar, so ein Leben einfach nachzuempfinden.
Fotos habe ich absichtlich keine gemacht. Das erschien mir irgendwie unpassend.
Jedenfalls wurden wir durch verschiedene Baracken geführt, in denen unter anderem Massen an Schuhen, Brillen, Haarbüschel, etc., eben allem was den Insassen abgenommen wurde, ausgestellt waren. Wir haben uns angesehen, unter welchen Bedingungen die Insassen „leben“ mussten, wo sie starben und wie sie heute geehrt werden.
Der Rest des Tages war ich in Gedanken versunken und geistesabwesend, wobei ich es doch noch hinbekommen habe, mir ein Handy zu kaufen.

07.03.
Der heutige Tag war fröhlicher. Ich bin am Nachmittag zum japanischen Museum „Manggha“ aufgebrochen. Dort werden derzeit Farbholzschnitte von Hokusai und Hiroshige ausgestellt. Obwohl die Ausstellung nicht allzu groß ist, habe ich doch eine ganze Weile dort verbracht, da ich mir so ziemlich alles durchgelesen habe. Fotos dürfte man allerdings nicht machen, sodass auch dieser Eintrag ohne Foto bleibt.
Anschließend habe ich mir noch ein Paar Stäbchen gekauft und einen grünen Tee getrunken und dann gings auch schon wieder zurück.
„Manggha“ ist übrigens das Pseudonym von Feliks Jasieński, der 1920 seine Sammlung japanischer Kunstgegenstände an das Nationalmuseum in Krakau gespendet hatte.

Sonntag, 4. März 2012

Kazimierz

04.03.

Heute war ich mit einigen Erasmus-Studenten unterwegs. Wir sind nach Kazimierz, einem Stadtteil von Krakau, der früher einmal eine selbständige Stadt war, gefahren. Das Wetter war, auch wenn es noch recht kalt war, super sonnig. :) Wir sind zuerst etwas entlang der Weichsel gegangen und anschließend ins Viertel Kazimierz eingebogen.



Das müsste das Manggha-Museum sein

Unser Ziel war ein Basar auf dem Marktplatz von Kazimierz, allerdings war das, was ich hätte kaufen wollen, nicht wirklich billig. Daher habe ich nichts gekauft.
Anschließend gingen wir in eine Synagoge. Allerdings war diese recht klein und wurde gerade renoviert. Das war also nicht so lohnenswert.
Danach haben wir uns auf die Suche nach etwas zu essen gemacht und wurden von Eren zu einem polnischen Restaurant geführt. Das Essen war sehr lecker, aber auch sehr viel und die Atmosphäre war auch gut. Und aus deutscher Sicht war das essen auch recht günstig...umgerechnet 7 Euro habe ich für Essen und Getränk bezahlt und ich denke das Restaurant gehört nicht zu den billigsten.
Im Anschluss sind wir auf das Schloss Wawel gegangen, welches man kostenlos besichtigen kann. Auf dem Schlossgelände befindet sich auch eine Kathedrale. Innendrin dürfte man allerdings keine Fotos machen.

Schloss


Kathedrale


Meine Gefährten des Tages v.l.n.r.: Jonatan und Elle aus Singapur, Marie aus Deutschland, Rocio aus Spanien, Aurelien aus Frankreich, Eren aus der Türkei und Amaury aus Belgien

Sieht fast aus wie ein Kamon^^


Wir sind übrigens auf dem Schlossgelände noch auf eine andere Erasmus-Gruppe getroffen. Da sie jedoch noch an der Weichsel entlang wollten, was wir ja schon gemacht haben, trennten sich unsere Wege wieder.
Abgerundet haben wir den Ausflug schließlich mit einem Besuch im Pub (mal wieder).
Aber es war ein echt gelungener Tag heute :)

Samstag, 3. März 2012

Orientation Week


Da ich jetzt schon mehrere Tage nichts geschrieben habe, weiß ich gar nicht mehr so genau wann ich was alles gemacht habe. Daher fasse ich das wichtigste zusammen.

29.02.
Zu um 16:00 war Laser Tag angesagt. Wer nicht weiß, was das ist: wie Paintball ohne Farbe, dafür halt mit Lasern. Die hinterlassen zumindest keine blauen Flecken. Allerdings hatte ich am Ende doch einige blaue Flecken wenn ich beim rückwärtsgehen gegen irgendeine Wand oder Tonne gerannt bin. L Naja, beim ersten Mal hab ich mich nicht so gut angestellt, 13 mal gestorben und 9 abgeschossen. Die erste Runde lief auch auf ein unentschieden hinaus. Die zweite Runde lief dagegen besser. 12 mal gestorben und 17 abgeschossen. Die Runde haben wir dann auch gewonnen.
Hat jedenfalls super viel Spaß gemacht. Gerne mal wieder.

01.03.
Heute ging es zur Salzmine in Wieliczka, ca. 20 km von Krakau entfernt. An sich passt dieser Trip ja super zu einer Uni für Bergbau und Hüttenwesen. Geologen hätten jedenfalls ihren Spaß gehabt…an Steinen lecken und so…
Fotos habe ich leider keine gemacht, aber ich werde noch versuchen an Fotos von den anderen ranzukommen und hochzuladen.
Auf jeden Fall war es ziemlich interessant.
Am Nachmittag wollte ich dann mein Supervisor treffen. Allerdings schienen irgendwie auch 20 andere Leute vor ihrem Büro anzustehen. Ich wartete eine halbe Stunde mit Maria, auch eine Soziologiestudentin aus Dresden, vor dem Büro, ohne dass sich viel getan hat. Kurz vor Ende der Sprechstunde beschlossen wir dann lieber mit zum Stadtrundgang zu gehen, als weiter zu warten. Allerdings kamen wir etwas zu spät zum Treffpunkt und fanden nur zwei Singapurer vor, die auch zu spät waren. Gemeinsam gingen wir erstmal Richtung Innenstadt in der Hoffnung die anderen einzuholen. Bis zum Marktplatz trafen wir allerdings nicht auf die Hauptgruppe. Zum Glück hatte die Singapurerin ein Smartphone mit Internet, sodass wir über Facebook an die Nummer eines Betreuers rankamen und uns schließlich den anderen anschließen konnten. Wir gingen dann an einem ziemlich schicken Theater vorbei, an einigen guten Pubs und Clubs, dem Schloss von Krakau und schließlich auch ins ehemalige Judenviertel. Dort aßen wir Zapiekanka, so eine Art größeres Baguette. Allerdings hatte ich vorher schon ein bisschen was gegessen und nach dem Verzehr der Zapiekanka war mir dann erstmal schlecht. Aber zum Glück ging es dann auch nach Hause.

02.03.
An diesem Tag habe ich eigentlich nicht viel gemacht. Ein bisschen Erholung muss ja auch sein. Nur abends war ich weg, weil wir (ein paar Erasmus-Studenten) in einen Pub mit „Herr der Ringe“-Atmosphäre wollten (jedoch nicht von ESN organisiert). Allerdings haben wir den nicht gefunden und sind deshalb nach einigen hin- und hersuchen in einem englischen Fußballclub-Pub gelandet. Dafür war dort auch ganz gemütlich.

03.03.
Heute Nachmittag waren wir Schlittschuh fahren. Für mein zweites Mal auf Schlittschuhen habe ich mich denk ich ganz gut angestellt. Lediglich zweimal hingeflogen. Ich habe allerdings noch nicht die richtige Technik heraus, energiesparend zu fahren, aber naja…
Anschließend sind wir nochmal Zapiekanka essen gegangen und daraufhin noch in einen Pub.
Im übrigen war diesmal eine Polin dabei, die auch auf Japan steht. J Sie hat mir empfohlen, zum Manggha-Museum (hat nichts mit Manga zu tun) zu gehen, da ich dort am ehesten Kontakte zu Japanern knüpfen kann. Das werde ich in den nächsten Wochen mal in Angriff nehmen.