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Innen drin dürfte man leider keine Fotos machen. Umso ausführlicher werde ich daher versuchen, das Museum zu schildern. Das Gebäude an sich sieht mit den vielen Rundungen fantasievoll und einladend aus, die Fenster bestehen teils aus Buntglas mit Filmmotiven. Im ersten Raum erwarteten uns optische Täuschungen, die einen Film überhaupt erst zu einem Film machen. Nämlich die schnelle Abfolge verschiedener Bilder, die zusammen eine Bewegung ergeben. So simpel das klingt und so einfach auch die Anlagen sind, war es erstaunlich, wie auf diese Weise die Figuren zum leben erwachten.
Weiterhin gab es allerlei Skizzen zu sehen und auch die Materialien, die zum Erstellen der Folien gebraucht wurden. Im Eintritt mit inbegriffen war das Schauen eines 15-minütigen Kurzfilms. Diese Filme wechseln von Jahr zu Jahr und sind auch nicht außerhalb des Museums zu sehen, geschweige denn erwerbbar. Es lohnt sich also mehr als einmal hinzufahren.
In unserem Film ging es um eine Hexe, die sich gerade Spiegeleier macht. Ein Ei will jedoch nicht so recht aufgehen und als die Hexe dem Ei eine Schleife überstülpt, erwacht es zum Leben. So müht sich Tamago-chan (das Ei) bei Haushaltsarbeiten ab, unter anderem beim kneten eines Teigs auf dem ein Apfel liegt. Während der Nacht scheint der Mond auf den Teig und dieser erwacht zum Leben, mit den Apfel als Nase (in dem im übrigen noch ein Wurm drin steckt). Tamago-chan gibt dem Teigwesen noch zwei Weintrauben als Augen und die beiden fliehen vom Anwesen der Hexe. Diese bekommt jedoch schnell Wind von der Flucht und verfolgt die beiden in eine Stadt. Dort werden sie von der Hexe entdeckt und die Hexe formt den Teig in Gliedmaßen und steckt ihn in den Ofen. Fertiggebacken kommt das Teigwesen wieder heraus. Vom ganzen Tumult aufgeschreckt, erscheint das Königspaar (zwei Eier) und die Hexe verzieht sich wieder. Zum Schluss sieht man Tamago-chan und den Brotmann zusammen davongehen.
Neben den vielen Bildern waren auch Unmengen von Recherchematerial vorhanden, über Architektur und Naturlandschaften bis hin zu Kriegsmaschinerie. Auf dem Dach gab es eine Roboterstatue und einen Monolith. Aus welchen Filmen die stammen weiß ich allerdings nicht. Jedenfalls dürfte man hier oben fotografieren:
Wieder im Gebäude kamen wir noch am Nekobus vorbei und Alexandra wünschte sich, sie wäre noch ein Kind, um darauf mitspielen zu können.^^
Anschließend gingen wir noch in den Museumsshop, in dem ich trotz der recht hohen Preise noch etwas kaufte.
Damit machten wir uns wieder auf den Rückweg und suchten uns in Kichioji etwas zum Mittag. Dabei gesellte sich noch ein Japaner namens Shunsuke zu uns. In einem Lokal einer Kette? namens Ootoya wurden wir schließlich fündig und nahmen unsere Mahlzeit hier ein.
Im Anschluss suchten wir eine Karaokebar auf. Zuvor machten wir aber noch Purikura-Bilder. :)
Karaoke hat sehr viel Spaß gemacht, wobei es sicherlich noch besser gewesen wäre, ohne Textunsicherheiten. Also heißt es für das nächste mal üben üben üben.
Ich habe übrigens Mosaic Kakera von Sunset Swish, It's my life von Bon Jovi, Haruka Kanata von Asian Kung-fu Generation und Cage von Dir en Grey gesungen.
Damit war der Tag dann auch vorüber und wir kehrten zurück ins Wohnheim.
Heute ist wieder ein freier Tag und die Mädels sind zum Shoppen unterwegs. Ich werde heute Nachmittag mal schauen, ob ich in der Nähe noch einen Friedhof finde und somit was für meine Forschung machen kann.
Bis dann.




*__* Das Museum muss toll gewesen sein! Ich bestimmt hätte auch neben dem Nekobus gestanden und mir gewünscht noch ein Kind zu sein :P
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