Dienstag, 22. Februar 2011

Shibuya...oder doch nicht

Heute sollte es ja eigentlich nach Shibuya gehen. Allerdings schrieb uns gestern abend noch Shizuka, dass sie uns heute nicht begleiten kann und wir hingehen können wohin wir wollen. Am Frühstückstisch beschlossen wir spontan zum Ueno Park zu fahren. Zum Frühstück gabs heut übrigens Toastbrot mit Marmelade. Den Grund für meine Übelkeit gestern ließ sich auf diese Weise auch leicht ausmachen: das Wasser wars. Ich würde meinen das  Leitungswasser ist ähnlich chlorhaltig wie in deutschen Schwimmhallen. Jedenfalls habe ich heute komplett auf Wasser verzichtet und siehe da, mir war pudelwohl. Stattdessen habe ich mir im Seven Eleven Traubenfanta gekauft. Schmeckt wie flüssige Bonbons oder Fruchtgummi, also ziemlich künstlich, aber es schmeckt. Pfirsich soll es davon auch noch geben und ich guck auch immer schon an den Automaten, aber gefunden hab ichs noch nicht. :(
Nunja, wir 4 sind dann nun ganz allein nach Ueno gefahren. Dazu sind wir wieder bis Shinjuku durchgefahren und von dort mit der Yamanote-Linie bis nach Ueno. War gar nicht so schwer. Dort angekommen hat uns Alexandra ins Yamashiroya geführt, ein Laden voll mit Merchandise von Anime, Videogames, etc. auf 4 oder 5 Etagen (ich weiß nicht mehr genau). Da wir ja noch am Anfang unseres Aufenthaltes stehen, habe ich lediglich zwei Handyanhänger für meine Freundin gekauft.
Yamashiroya
Anschließend ging es über einen Straßenmarkt Richtung Park.



Den Panda, den man da überall sieht, steht wohl für die neuste Attraktion des Uenozoos. Heute morgen hatten wir beim Frühstück noch im Fernsehen gesehen, wie sie diesen Panda von China nach Japan gebracht haben. Jetzt machen die total den Hype drum...naja.
Am Park angekommen, gönnten wir uns noch eine kurze Essenspause und dann gings auch schon weiter.




 Wie man auf folgenden Bildern sehen kann, arbeite ich auch aktiv an meinem Forschungsthema. Die Mon bei den Tempeln/Schreinen müssen zwar nicht unbedingt Kamon sein, aber für weiterführende Forschung ist das auch zu gebrauchen.









Alexandra beim Gebet

Eingangstorbogen zum Toshogu-Schrein



Toshogu-Schrein


Tokugawa-Kamon

 


Im Shitamachi-Museum waren wir schließlich auch noch. Dieses zeigt so in etwa die Entwicklung Japans von der Edo-Zeit bis heute.
Kamon :)






Da wir noch Zeit hatten, beschlossen wir noch in den benachtbarten Stadtteil Akihabara aufzubrechen.




Auch in der Spieleindustrie finden sich Kamon.


Meist haben wir uns Anime- und Mangageschäfte angesehen. Dort war ich ja ziemlich überrascht, dass sich im Hentaibereich nicht etwa nur Männer aufhalten, sondern genauso viele Frauen, auch ohne Yaoi. O.o
Und nochwas ist mir in Akihabara aufgefallen: bis jetzt hatten wir eigentlich immer recht schlicht bzw. normal gekleidete Japaner gesehen. Das was uns in Akihabara teilweise über den Weg lief war ja zum Schreien...da lief ein Typ aufgestylt in schwarzen Sachen mit goldenem Aufdruck und dazu rosa Clogs!!! Clogs verbinde ich ja mit Pflegepersonal von Altenheimen und Krankenhäusern. Ne Weile später liefen dann 3 Kerle mit weiten beigefarbenen Pluderhosen an uns vorbei, wovon einer auch schwarze Clogs trug. Scheinen hier wohl in zu sein...
Auf jeden Fall müssen wir nochmal nach Akihabara, am besten aber individuell, da wir zusammen nicht wirklich viel geschafft haben.
Auf dem Rückweg sind wir übrigens durch Shibuya gefahren, womit wir doch noch im gestern angekündigten Ausflugsziel waren.^^
Morgen gehts dann (hoffentlich) nach Yokohama.

2 Kommentare:

  1. Na, scheinst ja gut angekomen zu sein.

    Sag mal, ist es eigentlich Voraussetzung für das Kurzstipendium, einen Blog zu eröffnen?
    Irgendwie eröffnet jeder, der mit einen Kurzstipendium nach Japan fliegt, einen Blog.

    Wie ist eigentlich das Wetter da drüben. Hier in Deutschland ist es mal wieder saukalt. Zumindest im Harz.

    lg
    Oli

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  2. @ Oli
    Ja muss man.
    Die Temperaturen liegen hier bei so 10°-15°C.

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