Freitag, 25. Februar 2011

Kamakura

Der Tag begann eisig kalt als ich heute morgen aufgestanden bin. Dabei konnte man noch gar nicht glauben wie schön das Wetter heute werden würde. Zum Frühstück gab es heute Udon, das sind dicke Weizennudeln. Damit hatte der Tag dann doch schon mal ganz begonnen. Als wir uns dann wieder auf den Weg zum Bahnhof Sagami Ôno machten, entledigten wir uns bereits nach der Hälfte der Strecke den ersten Kleidungsschichten. Es versprach also ein sonnig warmer Tag zu werden und das wurde er auch, wie man auf den kommenden Fotos sehen kann.
In Sagami Ôno holte uns wieder Shizuka ab und wir fuhren nach Kamakura. Am Bahnhof in Kamakura warteten wir noch auf 3 andere Studenten, die uns am heutigen Tag begleiten sollten. Einer davon war Junpei, der auch schon 1 Jahr bei uns an der Uni in Halle war. Der nächste hieß mit Spitznamen "Cheko" (チェコ = Tschechien), da er 5 Jahre in Tschechien gelebt hat. Seinen richtigen Namen hab ich leider vergessen. Der dritte im Bunde hatte verschlafen und so gingen wir erstmal zu unserem ersten Ziel: der Tsurugaoka Hachiman-gû Shinto-Schrein. Zu unserem Gück fand auch gerade eine shintoistische Hochzeit statt. Es scheint sich langsam bezahlt zu machen, dass ich mir an jedem Tempel und Schrein bisher ein Omamori zugelegt habe. :)


Tsurugaoka Hachiman-gû

Benjamin beim rituellen Reinigen

Shintôhochzeit



Ein paar Kamon habe ich heute natürlich auch wieder gefunden:




Zurück beim Bahnhof gesellte sich dann auch der letzte Japaner zu uns. Seinen Namen hab ich leider auch vergessen. Auf der Suche nach Mittagessen irrten wir eine Weile umher, da Cheko nicht mehr genau wusste, wo er mit uns hinwollte. Junpei entdeckte dann noch ein schönes etwas abseits gelegenes Lokal. Es gab bei mir mal wieder Kareeraisu, also Curryreis. War sehr lecker.
Gestärkt fuhren wir weiter um zum Kôtoku-in, mit der größten freistehenden Amida-Buddha-Statue, zu kommen. In die Statue hinein konnte man auch gehen.
Amida-Buddha außen

....und innen
Auf dem Rückweg fuhren wir noch am Strand vorbei und konnten so den Pazifik sehen. Ein Friedhof mit Kamon entdeckte ich auch noch. Zu gern hätte ich auch noch ein paar der Waldstücke erkundet, aber das kann ich auch noch ein anderes mal machen. Ich werde sicherlich noch einmal im Verlauf meines Aufenthaltes nach Kamakura fahren.
Heute beim Abendbrot gab es noch einen Salat mit winzigen Fischen drin, die man erst bei genauerem Hinsehen als solche identifizieren konnte. Als Alexandra, nachdem sie ihre Schale bereits halb geleert hatte, meinte, der Salat schmecke nach Fisch, klärte ich sie erstmal auf, dass auch wirklich Fisch drin ist. Die Schale blieb dann auch weiterhin halbleer. :D
Das wars dann auch schon für heute. Morgen treff ich mich mit Hirotaka in Kawagoe. Ich freu mich schon drauf. :)

2 Kommentare:

  1. hättest du nicht dazu schreiben können, dass diese fischdinger noch augen hatten? und jenny das scherzen ganz schön übertrieben hat? wem würde denn da nicht der appetit vergehen +__+

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  2. *lach*
    die arme alex ^^
    aber du nimmst es ja sehr genau mit deinen studien ;D
    find ich gut <3

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